Banken wie Sparkasse, Volksbank, Commerzbank und Deutsche Bank bieten Finanzberatung als Service rund um eigene Produkte: Hausfonds (Deka, Union Investment, etc.), eigene Vorsorgelösungen und eigene Baufinanzierung.
Wir nehmen uns selbst nicht zu wichtig. Das hier funktioniert beim anderen gut:
| Kriterium | Hausbank | one|50 |
|---|---|---|
| Beratungsmodell | Beratung in der Filiale als Teil des Bankvertriebs | §34 GewO unabhängiger Berater, nicht an eine Bank gebunden |
| Empfohlene Investments | Hausfonds (Deka, Union Investment, etc.) – oft mit 5 % Ausgabeaufschlag | Breit gestreute ETFs bei günstigen Brokern – meist 0,2 % p. a. |
| Baufinanzierung | Eigene Konditionen, kein systematischer Marktvergleich | Vergleich aus über 400 Banken und Bausparkassen |
| Verkaufsziele | Quartals- und Monatsziele auf Produktkategorien | Keine Produktquoten – wir empfehlen, was passt |
| Vergütung | Bank verdient an Produktmargen, Berater am Verkauf | Transparente Provisions- oder Honorarstruktur |
| Wechselaufwand | Bankbeziehung lange aufgebaut | Wir lassen deine Bankbeziehung intakt – wir beraten zusätzlich |
Wenn du eine schnelle, niederschwellige Beratung in deiner Filiale willst, deine Hausbank über Jahre vertrauenswürdig betreut hat und du bereit bist, höhere Produktkosten in Kauf zu nehmen – kann die Hausbank funktional reichen.
Du willst die Außenperspektive: Eine zweite Meinung zu dem, was deine Bank dir vorgeschlagen hat. Eine ehrliche Antwort darauf, ob die Sparkassen-Riester-Police, der Deka-Fonds oder die Bauspar-Kombi für deine Situation wirklich passt – oder ob es deutlich günstiger geht.
Hausbanken verkaufen primär eigene Produkte. Diese sind selten die günstigsten oder besten am Markt. Über 30 Jahre summieren sich höhere Kosten in Bankfonds schnell zu fünfstelligen Beträgen, die in der Rendite verloren gehen.
Bankberater unterliegen der WpHG-Beratung (Wertpapierhandelsgesetz) und sind dokumentationspflichtig. §34 Berater (Finanzanlagenvermittler nach GewO) sind ebenfalls reguliert – beide unterliegen Beratungsstandards. Der Hauptunterschied liegt nicht im Recht, sondern im Geschäftsmodell: Bankberater verkaufen eigene Produkte, unabhängige Berater empfehlen aus dem Markt.
Nein. Deine Bankbeziehung bleibt komplett unberührt. Wir beraten ergänzend und unabhängig. Manchmal empfehlen wir sogar, ein zweites Depot bei einem günstigen Broker zu eröffnen – das Bankkonto bei deiner Hausbank bleibt.
Sparkassen empfehlen typischerweise Deka-Fonds. Volksbanken empfehlen Union Investment. Beide kosten mehr als ein einfacher Welt-ETF – bei vergleichbarem Risiko. Genau diese Vergleichsrechnung machen wir bei jedem Erstgespräch.